Trotzky (1911) „Über den Terror“

Zuerst veröffentlicht in Der Kampf, theoretischer Zeitschrift der österreichischen Sozialdemokratie, November 1911. Unsere Klassenfeinde pflegen sich über unseren Terrorismus zu beklagen. Was sie damit meinen, ist ziemlich unklar. Gern würden sie alle Aktivitäten des Proletariats, die gegen die Interessen des Klassenfeindes gerichtet sind, als Terrorismus abstempeln. In ihren Augen ist der Streik das Hauptmittel des … Mehr lesen

6. März 2013: Occupy, Resist, Produce!

BESETZEN, WIDERSTAND LEISTEN, PRODUZIEREN! Unter diesem Motto übernehmen Arbeiter in ganz Griechenland ihre Betriebe seit der Krise – genau wie in Argentinien nach dem Staatsbankrott 2001. Wir zeigen aktuelle griechische Beispiele und schauen nach, was aus den argentinischen Kooperativen von damals geworden ist. — Wir laden euch recht herzlich zu unserem ersten öffentlichen Vortrag ein. … Mehr lesen

Moreno: „Theorie und Geschichte der revolutionären Organisation“

  Die Bedeutung der Organisation   Im allgemeinen erscheint das Problem der Organisation als etwas zweitrangiges, das wir zu unterschätzen neigen, und das gegenüber den anderen Fragen verblasst, seien es „philosophische“ Themen – wie die Dialektik oder die Entfremdungstheorie – seien es begeisternde Diskussionen über die wirtschaftliche oder politische Lage wie: „Was ist der Stand … Mehr lesen

Trotzki (1939): „Für Grynszpan“

Zuerst erschienen in englischer Sprache in Socialist Appeal, 14. Februar 1939. Deutsche Übersetzung aus Unser Wort, der Exilzeitung der deutschen Bolschewiki-Leninisten, vom Mai 1939, abgeschrieben, wobei einige grobe Übersetzungsfehler anhand der englischen Übersetzung in Writings 1938-39 korrigiert wurden. Für jeden mit der politischen Geschichte auch nur wenig vertrauten Menschen ist es klar, dass die Politik … Mehr lesen

KRD: „Einheitsfront-Taktik (frei nach Trotzki)“

  Einheitsfronttaktik (Für die aktuelle Zeit überarbeitet)   1) Unser Ziel besteht darin, in der Protestbewegung eine führende Rolle zu spielen. Um die Protestbewegung in der Stärkung ihrer Kampffähigkeiten gegenüber das System zu unterstützen und eine Änderung der Kräfteverhältnisse umsetzen, müssen wir uns auf die überwältigende Mehrheit stützen. Wenn wir diese Mehrheit nicht haben, müssen … Mehr lesen

KRD: „Die Bürokraten“

In heutigen Zeiten, die sich durch einen Neuanfang der Massenmobilisierungen kennzeichnen, haben viele Genossen mit einem alten Bekannten auf `s Neue Erfahrungen machen müssen. Dieser „alte Bekannte“ ist eine besondere Art von „Genosse“, der sich irgendwie bremsend verhält. Er hat eine „Nase“ um zu riechen, wo die fortschrittlichen Elemente in der Massenbewegung entstehen, um sich … Mehr lesen

KRD: „Die Weltwirtschaftskrise“

Wie lässt sich die Krise der Eurozone in den allgemeinen globalen Krisenkontext einordnen? Was löste überhaupt diesen Krisenprozess aus und wann begann er eigentlich?
Was ist das für eine Krise?

Der Text ist in vier Teile gegliedert.

  • Zuerst möchten wir den aktuellen „Wirtschaftsaufschwung“ in der Bundesrepublik näher betrachten und dessen Struktur analysieren.
  • Dann soll die Krisendynamik in der Europäischen Union  beleuchtet werden, wobei insbesondere die ökonomischen Ungleichgewichte innerhalb und aufgrund dieser Währungsunion zu Sprache kommen sollen.
  • Drittens wird auch der Charakter der Weltwirtschaftskrise im globalen Rahmen näher betrachtet.
  •  Und als vierte Punk werden die Konsequenzen aufgezeigt, dessen Ergebnis als Arbeitshypothese schon hier zeige: Diese Weltwirtschaftskrise ist keine der „zyklischen Krisen“ die wir Marxisten kennen.

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KRD: „Unsere 7 Prinzipien“

1. Marxistischer Humanismus   Das erste unserer Prinzipien, ist das Bekenntnis zum marxistischen Humanismus. Es geht darum, alle „Verhältnisse abzuschaffen, in denen der Mensch ein geknechtetes und verächtliches Wesen ist“. Insbesondere verneinen wir das Primat der ökonomischen „Sachzwänge“ (die im Kapitalismus im Wesentlichen der Zwang zur Profitmaximierung sind). Die Ökonomie hat dem Menschen zu dienen … Mehr lesen

Treffen mit ARF aus Leipzig

Über’s Wochenende trafen wir uns mit einigen Mitgliedern der Anarcho-Robben-Front aus Leipzig. Ziel war es, einander kennenzulernen und zu schauen, ob und wie wir zusammen arbeiten können. Mit einem Texteaustausch und theoretischer Arbeit wollen wir einander näher kommen und planen gegenseitige Besuche zur Unterstützung der politischen Arbeit vor Ort.