Visions-Werkstatt

Sonntag, 30.10. von 10.30 bis 17.30

Naturfreundehaus Mannheim

zum Herrenried 18, 68169 Mannheim

Eine Welt ohne Kriege, Ausbeutung und Hunger. Eine Welt in der nicht eine Minderheit bestimmt, wie die Mehrheit leben muss. Eine Welt, in der nicht der Profit über die Arbeitsbedingungen entscheidet und in der Wörter wie Burn Out und Schulangst Fremdwörter sind.

Eine Welt, in der Umweltschutz und Gesundheit nicht der Gier nach persönlichem Reichtum geopfert werden.

Eine Welt, in der die Menschen nach ihren Bedürfnissen leben können und Fremdenhass und Intoleranz nicht als Ventil eingesetzt werden können. Eine Welt, in der die Liebe wirklich frei sein kann.

Viele Menschen teilen diese Vision und doch gibt es keine nennenswerte Bewegung, um diese Vision umzusetzen.

Viele Menschen sehen und wissen genau, dass die gesellschaftliche Situation sich verschlechtert und man aktiv werden müsste.

Aber sie verzweifeln angesichts der Globalisierung und der damit verbundenen Machtlosigkeit.

Dabei sind sie doch die Mehrheit: alle die, die von ihrer Arbeit leben müssen, ihre Kinder und Eltern.

Wir sehen in dieser Entwicklung einen geschichtlichen Zusammenhang u.a. mit der russische Revolution und ihrer totalitären, despotischen Entartung sowie der zerstörerischen, nationalistischen Haltung der Sozialdemokraten zu Sozialabbau und Verrat an den Interessen derer, die sie zu vertreten behaupten.

Alle heutigen linken Gruppierungen und Parteien bieten keine wirkliche Alternative oder gar Perspektive zum kapitalistischen System.

Und klar ist, ohne Perspektiven keine Bewegung und ohne Bewegung keine Veränderung.

Wie können wir diesen Teufelskreis durchbrechen?

Zu unserer Visions -Werkstatt kommen Menschen aus unterschiedlichsten Lebenslagen. Einige bringen Erfahrungen aus gemeinschaftlichem Zusammenleben mit. Viele erleben täglich, wie sehr in politischen Gruppen immer wieder die Verleugnung des Individuums, Führerkult, das Tabuisieren von Emotionen die Arbeit prägen. Vor allem die Ansicht, „der Zweck heilige die Mittel“ verhindert Wachstum und Lebendigkeit in der politischen Arbeit.

Es kommen Menschen, die gerade anfangen, politisch aktiv zu werden. Auch Menschen, die aktiv in politischen Bewegungen in Deutschland und anderen Ländern mitgewirkt haben und von dort einen reichen Erfahrungsschatz einbringen können.

Wir werden uns mit Räten, dezentralen Strukturen und Fragen der Ökonomie beschäftigen.

Wir freuen uns auf Menschen, die ebenfalls an diesen Themen interessiert sind und mit uns gemeinsam eine Alternative und eine Strategie zur Überwindung der oben angesprochenen Problematik entwickeln.